[17.09.2018]Rothaus Bike Giro - Ein Testbericht

Seit 2017 heißt die „Trans Schwarzwald“ nun „Rothaus Bike Giro“. Ursprünglich als Team-Rennen konzipiert, wurde daraus ein Einzelrennen. Eingekürzt wurde außerdem die vorher 5 Etappen umfassende Veranstaltung auf ein kurzes Einzelzeitfahren und 3 folgende Marathonetappen. Da das Startgeld, mit 279 € bei früher Anmeldung, ebenso wie der zeitliche Aufwand, überschaubar war, dachten wir –Olli Will und Sven Groß– uns, da fahren wir doch mal mit.

 

Gesagt, getan.... und hingefahren. Start und Ziel für die ersten beiden Etappen ist am Feldberg. Das Einzelzeitfahren über 10km und 320hm, bei dem die Startreihenfolge ausgelost wird, beginnt erst um 14 Uhr, so können wir entspannt am Donnerstag Vormittag anreisen. Das Tagesergebnis ergibt die Startblöcke für den darauffolgenden Tag. Am Freitag folgt die erste Marathon-Etappe mit 2250hm verteilt auf 59km Streckenlänge. Am Samstag zieht der ganze Tross weiter auf das Gelände der Rothaus Brauerei in Grafenhausen, ca. 30 km vom Feldberg entfernt. Liegt für uns günstig, da unsere Unterkunft nur 3km von dort entfernt ist. Dort starten und enden Etappe 3 und 4. Diese halten am dritten Tag 76km und 2200hm, sowie am letzten Tag 63km mit 1400hm für uns bereit.

 

Zur Strecke: Geplant von Simon Stiebjahn versprach sie laut Veranstalter abwechslungsreiches und anspruchsvolles Mountainbiken. Und wir müssen sagen, stimmt.... Viele knackige (trotz 2-m Regelung in Baden-Württemberg) Trails, schöne Ausblicke in die Landschaft und einer Top-Organisation, können wir den Rothaus Bike Giro wirklich weiter empfehlen. Nicht so lange wie eine Bike-Transalp und auch deutlich günstiger. Der logistische Aufwand ist ebenfalls überschaubar, die Anreise noch akzeptabel.

 

Alles in Allem ein perfektes verlängertes Wochenende, um mit ein paar Kumpels ordentlich Gas zu geben.

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